6-Tages-Busreise mit Radguide Alex Maringelle
Korsika – die viertgrößte Insel im Mittelmeer hat viele Facetten. Auf uns warten breite Strände, schattige Wälder
und Gebirgsketten, von denen oft schneebedeckte Gipfel - über 2000 m in den Himmel ragen. Zu ihren
Füßen erstrecken sich Almwiesen und die niedrigeren Hügelketten sind von Olivenbäumen oder Plantagen mit
Zitrusfrüchten sowie mit großflächigen Weingärten bedeckt. Die üppig blühende Macchia zieht sich über die
Insel und sorgt mit Agaven, Palmen und Aloen für die exotische Note. Wir beradeln hauptsächlich die stark zerklüfteten Küsten und lassen uns vom Duft und den Farben der üppigen Vegetation betören. Von den Anhöhen
aus genießen wir wunderschöne Ausblicke auf romantische Badebuchten und auf das türkisblaue Meer.
Programm:
1. Tag: Nachtfähre von Savona nach Bastia
Anreise über Villach – Udine – Padua – Brescia – Genua nach
Savona zur Nachtfähre nach Bastia. Abfahrt 21:00 Uhr – Ankunft
07:00 Uhr.
2. Tag: Ostküste Cap Corse / Raum Bastia - Raum Pino ca. 50 km
Nach einer kurzen Busfahrt von wenigen Kilometern entladen wir
an der Ostküste unsere Räder und starten unsere Erkundungen
per Rad. „Finger Korsikas“ wird das ca. 40 km lange Cap Corse
auch genannt und ist der am wenigsten erschlossenste Teil der
Insel. Die Küstenstraße verläuft nicht allzu hügelig und gewährt
uns einen stetigen, atemberaubenden Blick aufs Meer. Wuchernde
Gartenterrassen, verfallene Kirchen und Häuser und die von
Waldbränden gepeinigten Berghänge prägen das Landschaftsbild
des Nordens. Wir gelangen in das schöne Hafenstädtchen
Macinaggio und folgen der Straße, die nun die Küste verlässt und
queren das Kap.
Auf dem Col de Sera bei der alten Mühle „Moulin Mattei“ bietet
sich ein fantastischer Blick. Mit einem hübschen Ausflug nach Botticella und der Endetappe bis Pino schließen wir den ersten Radtag
ab.
3. Tag: Ponte Leccia - I’Ile Rousse ca. 60 km
Das Landesinnere von Korsika präsentiert sich uns nicht weniger
spektakulär als die Küstengegenden. Die von Kastanienhainen begleiteten
Straßen werden bewacht von den roten Felsnadeln der
Aiguilles de Popolasca und den Bergen des Asco. Nach einigen Kilometern
auf der kurvigen Straße bieten sich sagenhaft schöne Blicke
auf die Bucht von Calvi. In besonders reizvoller Lage auf einer Bergterrasse
liegt das mittelalterliche Dorf Belgodére mit der schönen,
alten Kirche. Unser heutiges Ziel L’Ile Rousse ist eine wohlhabende
moderne Stadt. Ihre Straßen sind schachförmig angelegt und die
blumengeschmückten Plätze sind von regem Treiben erfüllt.
4. Tag: Calvi - Fangotal ca. 40 km bzw 60 km
Diesen Tag verbringen wir an der Westküste Korsikas. Die Straße
führt uns talauf und talab über die sanften Hügel der „korsischen
Riviera“. Buchten und Landzungen reihen sich aneinander, und immer
ist uns der Blick auf das smaragdfarbene Mittelmeer gegönnt. Auf den
sanften Hängen wachsen Olivenbäume und Weinstöcke. Hier befinden
sich auch die höchsten Gipfel der Insel. Die wunderschöne Bucht
von Galeria liegt an der Mündung des Flusses Fango im Naturschutzgebiet
Scandola.
5. Tag: Westküste Cap Corse / Pino - St. Florent ca. 50 km
Den heutigen Tag verbringen wir mit unseren Rädern an der Westküste
des Cap Corse. Die Straße ist jetzt eine schmale Aneinanderreihung
von Kurven. Die wenigen Dörfchen, die wir passieren sind
abenteuerlich in die Steilhänge der Felsen gebaut. Die bizarren
Formen und Löcher in den Felsen sind dem Einfluss des Windes
zu verdanken und werden „Tafoni“ genannt. Unser heutiges Ziel
St. Florent mit dem gleichnamigen Golf liegt auf einer kleinen Anhöhe
und ist ein begehrtes Badeziel. Es wird auch das „St. Tropez von
Korsika“ genannt. Die schöne Zitadelle aus dem Jahre 1439, überragt
die Stadt sowie den Hafen und war Sitz der Landgrafen.
Obwohl uns der Abschied von Korsika schwer fällt, können wir guterDinge und voll mit schönen Eindrücken die Heimreise antreten.
Nachtfähre Bastia – Savona.
6. Tag: Heimreise über Savona – Cremona – Verona in ihre Heimatgemeinde.
1. Tag: Anreise über Villach – Udine – Padua – Brescia – Genua nach Savona zur Nachtfähre nach Bastia. Abfahrt 21:00 Uhr – Ankunft 07:00 Uhr. |
2. Tag: Nach einer kurzen Busfahrt von wenigen Kilometern entladen wir an der Ostküste unsere Räder und starten unsere Erkundungen per Rad. „Finger Korsikas“ wird das ca. 40 km lange Cap Corse auch genannt und ist der am wenigsten erschlossenste Teil der Insel. Die Küstenstraße verläuft nicht allzu hügelig und gewährt uns einen stetigen, atemberaubenden Blick aufs Meer. Wuchernde Gartenterrassen, verfallene Kirchen und Häuser und die von Waldbränden gepeinigten Berghänge prägen das Landschaftsbild des Nordens. Wir gelangen in das schöne Hafenstädtchen Macinaggio und folgen der Straße, die nun die Küste verlässt und queren das Kap. Auf dem Col de Sera bei der alten Mühle „Moulin Mattei“ bietet sich ein fantastischer Blick. Mit einem hübschen Ausflug nach Botticella und der Endetappe bis Pino schließen wir den ersten Radtag ab. |
3. Tag: Ponte Leccia - I’Ile Rousse ca. 60 km Das Landesinnere von Korsika präsentiert sich uns nicht weniger spektakulär als die Küstengegenden. Die von Kastanienhainen begleiteten Straßen werden bewacht von den roten Felsnadeln der Aiguilles de Popolasca und den Bergen des Asco. Nach einigen Kilometern auf der kurvigen Straße bieten sich sagenhaft schöne Blicke auf die Bucht von Calvi. In besonders reizvoller Lage auf einer Bergterrasse liegt das mittelalterliche Dorf Belgodére mit der schönen, alten Kirche. Unser heutiges Ziel L’Ile Rousse ist eine wohlhabende moderne Stadt. Ihre Straßen sind schachförmig angelegt und |
4. Tag: Raum Oristano mit Halbinsel Sinis, ca. 50 km (leicht) Ausgangspunkt unserer heutigen Etappe ist die Provinzhauptstadt Oristano. Auf durchwegs flachen und meist asphaltierten Wegen gelangen wir auf die Halbinsel Sinis. Der Strand von Is Arutas lädt zu einem kurzen Spaziergang ein. Abendessen und Nächtigung im Hotel. |
5. Tag: Insel Sant’Antioco, ca. 50 km (leicht/mittel) Die Insel Sant’Antioco ist durch einen flachen Meeresarm vom Festland getrennt. Wunderschöne Felsriffe und Strände machen diesen Tag zu einem besonderen Erlebnis. In der Lagune von Sant’Antioco scharen sich im Frühjahr und Herbst hunderte Flamingos. Abendessen und Nächtigung im Hotel. |
6. Tag: Santadi - Costa del Sud, ca. 45 km (anspruchsvoll) Heute befinden wir uns auf der Südspitze der Insel. In Santadi, wo wir unsere Räder ausladen, starten wir einen spektakulären Tag mit herrlichen Eindrücken. Von hier aus ist es nicht mehr weit zur Grotte Is Zuddas, einer imposanten Tropfsteinhöhle mit mehreren Sälen im Monte Meana, die wir besichtigen. Von Teulada, bekannt für seine Eselszucht, geht es weiter in Richtung Costa del Sud. Auf der kurvigen und hügeligen Küstenstrasse haben wir ständig Ausblick auf die kristallklaren, smaragdgrünen Lagunen und werden uns einen Sprung in die erfrischenden Fluten gönnen. Abendessen und Nächtigung im Hotel. |
7. Tag: La Maddalena und Caprera, ca. 35 km (leicht/mittel) La Maddalena und Caprera bilden den krönenden Abschluss unserer Reise. Beide Inseln sind Teil des Naturparks und haben ein paradiesisches Flair. Durch die Wohngebiete der hier lebenden US-Soldaten gelangen wir zur Brücke, die uns auf die Caprera bringt. Zurück auf La Maddalena geht es über die Strada Panoramica, vorbei an den herrlichen Buchten der Insel mit karibischer Atmosphäre. Busfahrt über die Costa Smeralda. Am Abend Nachtfähre von Olbia nach Livorno. |
8. Tag: Heimreise über Florenz, Bolgona, Mestre und Villach in Ihre Heimatgemeinde. |
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